Carp Adventures (Teil 8)

Servus liebe Leser,

komme gerade vom Wasser, bin noch total aufgeregt… 🙂 Aber der Reihe nach: Nachdem, bedingt durch den langen Winter, ich erst Ende April die ersten Sessions startete, stand auch gleich ein längerer Karpfentrip an. Wunderbar, die Fische bissen gut und ich freute mich auf die weiteren FischzĂĽge in der Heimat. Dort unternahm ich meistens Kurzansitze, die mir immer mehr SpaĂź bereiten. Alles ist viel einfacher und leichter. Es fängt an mit dem kurzen Anfahrtsweg, dann hat man den groĂźen Vorteil des VorfĂĽtterns auf seiner Seite, und letztlich fallen die ganzen schweren Sachen wie Zelt, Liege, Schlafsack usw… weg. Nach der Arbeit einfach ab an`s Wasser und 3-5 Stunden gefischt, easy going… An Ködern vertraue ich diesen FrĂĽhling voll auf die neuen Wunderwaffen aus dem Hause Heymanns: Freezer Mussel Insect. Passend dazu gibt es z. B. die fängigen Mussel Insect Dumbellz, schockgrĂĽn in 12 x 18 mm. Feine Sache, und die Karpfen stehen darauf:

Mussel Insect - echte Magneten fĂĽr Karpfen. Dazu passende Dumbellz und Pop Up`s...

Ja, das Schockgrün hat schon was, gell? 🙂 Es ist ja schon lange kein Geheimnis, dass die Fische sehr stark visuellen Reizen folgen. Es gibt die Mussel Insect Range in wirklich unglaublich vielen verschiedenen Variationen, testet gerne mal aus, welche eure Favoriten sind. Hier noch ein Bild von meinem längeren Frühlingstrip, manchmal artet Fotografie schon fast in Arbeit aus. Aber so ist das mit dem Selbstauslöser. Nach ein paar Übungen zu Anbeginn der Saison klappt es dann doch meistens prima, siehe letztes Bild ganz unten.

Der ewige Kampf mit dem Selbstauslöser... 🙂

Ja, diesen FrĂĽhling lief es, etliche Fische ĂĽber 15 Kilo konnte ich anlanden und war zufrieden. Den persönlichen Testdurchgang fĂĽr die neue Mussel Insect Range hatte ich schon lange abgeschlossen, doch fische ich noch weiterhin sehr gern damit…

der "Rotadrige" in ganzer Pracht! Live sind die roten Linien total markant!

NatĂĽrlich wollte ich nicht nur Kurzsessions sondern auch mal eine ganze Nacht fischen gehen. Also fĂĽtterte ich diese Woche am Montag und Dienstag eine größere Menge an SB-Freezer an, um von Mittwoch auf Donnerstag zuzuschlagen. Gesagt, getan. Es sollte u.a. mit 24 mm Scoberry`s losgehen, die mir schon den einen oder anderen Dickfisch einbringen konnten. Voller Vorfreude karrte ich am Mittwoch nach der Arbeit also meine sieben Sachen Richtung Spot, doch was muĂźte ich sehen? F… (zensiert), Platz besetzt von einem Angler mit Migrationshintergrund, welcher sich per Mofa seinen Weg durch`s GebĂĽsch gebahnt hatte. Na gut, was will man machen als Carphunter in solchen Situationen? 🙂 Plan B muĂźte her, also wieder zurĂĽck per Trolley und neues Gewässer gefĂĽttert. Mittlerweile war es schon fast 23:00, aber es hilft ja nix…

Fox X Pod Plus - ideal fĂĽr Stege & Co. Kann man auch mit einer Hand schnell packen und wegnehmen, im Gegensatz zu anderen, weit teureren weltweiten Pods...

Kurz vor Mitternacht endlich daheim in der Waagrechten. Dann stand der Donnerstag auch schon vor der TĂĽr, und es sollte mal wieder ne Shortsession werden am in der Nacht schnell angelegten Futterplatz am Ausweichsee. Zeitfenster war von 15:00 bis 18:00 offen fĂĽr einen Fisch, sollte das etwa reichen? Ich kann schon vorwegnehmen, es reichte! 🙂 Entscheidend war – neben der Platzwahl – auch das richtige Futter. In diesem Fall Mussle Insect, siehe oben. Der erste Run war spektakulär, Dauerton und nach dem Aufnehmen der Rute ging es nochmals weiter, bestimmt 10-15 Meter. Ja, so wollen wir das. 🙂 Schnell noch ein Bild per Selbstauslöser und ab… Also, man sieht, auch Kurzsessions können sich lohnen, wenn man ein paar einfache Regeln beherzigt!

3 Stunden fischen, hat sich doch gelohnt, oder?

So, dass war es aktuell von meiner Seite. Einen ausführlicheren Bericht über meine Frühlings-Session gibt es demnächst an anderer Stelle. Ich wünsche euch viel Glück bei eurer Fischerei im Wonnemonat Mai.

LG aus Bayern, Christan Steiner

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