Back from Nash`s Church Lake! Teil-II (Back@Home!)

Back @Home!

Voriges Wochenende ging es dann gleich wieder nach meinem epischen England-Trip ans Wasser, weil ich einfach die beste Frau der Welt habe muhahahahaha…. ♥ 🙂

Wieder zurück in der Heimat, wo die Wetterverhältnisse doch schon um einiges besser waren, als auf der Insel, juckte es mich natürlich gleich wieder extrem in den Fingerspitzen, um meinen gelben Freunden am Hauswasser einen Besuch abzustatten.

… Eidechse beim Sonnenbaden …
… das große Frühlingserwachen hat begonnen …
… Ringelnatterntreffen zur Paarungszeit …

Gleich am Dienstag, eine Nacht nach meiner Ankunft in der Heimat, musste ich eine schnelle Runde um meinen Au-Teich drehen. Ausgestattet mit meiner Polbrille von Fortis, die echt mega ist, einer Futterschaufel, einem fünf Liter Futterkübel, der befüllt war mit einem Mix aus: Dosenmais, Minipellets und gecruschten Boilies, machte ich mich auf den Weg in den letzten Teil des Gewässers, dort wo sehr viele Bäume und massig Totholz im Wasser liegen und wo ich die Hotspots natürlich schon auswendig kenne.

… da waren ein paar richtig massive Fische dabei …
… Foto durch die Fortis Polbrille auf den Hotspot „Biberbau“ …
… noch mehr Karpfen im Unterholz …

 

Angekommen an meinem Lieblings-Spot dem „Biberbau“ konnte ich auch schon die ersten Fische am Gewässergrund ausmachen, die im dichten Totholz vor dem Biberbau nach Futter suchten. Ein paar genossen sogar schon die ersten Sonnenstrahlen zum Sonnenbaden dicht an der Wasseroberfläche. Durch das Aufklaren des Gewässers im Winter, beziehungsweise Frühjahr, kann man zu dieser Jahreszeit in diesem Gewässer sehr gut den Gewässerboden im zwei bis drei Meter tiefen Wasser mit der Polbrille erkennen. Nach dem Aufkommen der Algenblüte im Spätsommer und Herbst, trübt sich das Wasser leider sehr stark ein und man kann gerademal 10-30cm in die Tiefe sehen, an diesem wunderschönen Dschungelteich.

Kleiner Tipp für das Frühjahr, beziehungsweise wenn das Wasser noch klar ist:

Diese Zeit immer intensiv mit Spot- und Locationsuche ausnutzen, da die Vegetation noch nicht so weit fortgeschritten ist und man dadurch leichter Zugang hat, um zu den unzugänglichen Territorien vorzudringen, die man im Sommer kaum mehr begehen oder ausfindig machen kann, durch den Bewuchs rund um die Gewässer. Dies ist besonders wichtig, wenn man an diesen Gewässern kein Boot benutzen darf. Auch noch ein wichtiger Grund warum man diese Zeit richtig ausnutzen sollte, ist, dass man vielleicht auch Gewässerstrukturen, Hindernisse und so weiter unter und ober Wasser ausmachen kann, die man so vielleicht nie zu Gesicht bekommt.

… Totholz im und ober Wasser …

 

Als ich also diese Fische in den im Wasser liegenden Bäume und Äste ausmachen konnte, fütterte ich direkt und großflächig in dieses Holzgewirr.

Am Mittwoch, dem darauffolgenden Wochentag, hatte ich auch mein zwei Meter langes und nur 16 Kilo leichtes Schlauchboot am Start, da es ab diesem Jahr erlaubt ist, dieses zu benutzen. Zugleich hatte ich auch noch eine meiner Lieblingsbaitfeinheiten mit im Gepäck, die von uns hergestellten Hanfpellets, die ich immer mit unserem Hanföl benetze. Diese sind seit der Markteinführung nicht mehr aus meiner Angelei wegzudenken und avancieren immer mehr zu einer meiner Lieblingsbaits, wenn es darum geht den Spot von den Weißfischen sauber „fegen“ zu lassen und um natürlich auch die Carps auf den angelegten Futterplatz aufmerksam zu machen. Also so richtige Spotkickstarter wie ich immer gern dazu sage und in Kombination mit den Aktivator Pellets, die ich mit dem Bait Aktivator versetze, sind diese eine echte Macht. Dazu kamen auch noch: Frisch gekochte Maiskörner, Hanfsamen, Tiegernüsse, Minipellets, ein paar 14 Millimeter und ein paar halbierte 18 Millimeter Boilies (VnX+, Nasty Shrimp, White Halibut). Aber natürlich alles in einer überschaubaren Menge, da die Wassertemperatur in 3 Metern Tiefe zirka 6 Grad Celsius hatte, im Gegensatz zu der Oberfläche, da hatten wir schon unglaubliche 12 Grad Celsius.

… Dreamkombi …

http://shop.successful-baits.de/Additive:::19.html

… Freezerbaits-Mix aus VnX+, Nasty Shrimp, White Halibut und Holli Rhone …

http://shop.successful-baits.de/Boilies/Freezer-Boilie:::1_4.html

Am Donnerstag und Freitag wiederholte ich das Ganze noch einmal. Dabei ließ ich aber den Mais komplett weg, um nicht weiter die ewig nervenden und in großen Mengen vorhandenen Breams anzulocken. Dabei kam auch noch ein kleiner Anteil an Holli Rhone Liver Boilies in 24 Millimeter hinzu.

… Dad`s Schweinsbraten mit Waldviertler-Gummi-Knödel, Saft und Salat…
… bereit zum Ablegen …

Samstags ging es dann um zirka 15:00 Uhr nach einem super Essen bei meinem Dad los. Mit meinem Schlauchboot, das ich mit meinem ganzen Tackle vollbepackt hatte und dadurch völlig überladen war, fuhr ich eingezwängt zwischen dem Tackle und E-Motor an meinen vorbereiteten Spot. Jaaaaajaaaa… immer diese Karpfenfischer hahahaha… Angekommen am Platz, wurde alles sorgfältig aufgebaut und bereit gemacht für den ersten Karpfen. Darauf musste ich auch nicht allzu lange warten, bis ich mich das erste Mal, mit gekrümmter Rute in der Hand, am Ufer des Teiches stehend wieder sah. Diese Rute lief natürlich beim Biberbauspot ab. Ein kleines lustiges Detail am Rande gab es auch noch dazu: Ich hatte nämlich vergessen, dass ich meine Delkim’s einschalte. Gott sei Dank hörte ich aber meine Entoh schnurrrrrrreeennn. Ein paar schnelle Pics mit dem Fisch, der dahinter untergehenden Abendsonne und den mega schönen Au-Ambiente und schon durfte er wieder ab in sein Element! In der Nacht konnte ich auch noch einige Fische über der 12 Kilo Marke überlisten und sicher mit dem Boot aus dem Totholz bergen.

… einfach nur episch dieses Bild, mit den Farben und der im Hintergrund untergehenden Sonne …

Ab 02:00 Uhr in der Früh war dann aber auch Funkstille, bis mich der Bissanzeiger wieder pünktlich zum Sonnenaufgang um halb sieben weckte und mich aus meinem Tiefschlaf riss. Was dabei raus kam war einfach nur mega geil. 🙂 Ein richtiger Topfisch für dieses Gewässer, denn Fische über 15+ Kilogramm kann man auf einer Hand vielleicht auch auf zwei Händen abzählen, aber sicherlich gibt es bis jetzt noch nicht mehr die gefangen wurden.

Hier ein kleines Video zum Fang der Session:

 

Zum Verhängnis wurde dem massiven Schuppibrett ein Snowman, der  bestehenden aus einem 16 Millimeter White Halibut Popi und einem 24 Millimeter Holli Rhone Liver Sinker, an ein Kombi-Blow-Out-Rig aufgefädelt wurde.

… eines meiner Lieblings-Rigs …

Ganz besonders stolz, bin ich auf die Wasserfotos, die ich selbst mit meinem Selbstauslöser und der Spiegelreflexkamera geschossen habe.

.. behutsam wurde der Fisch ausgepackt …
… richtig geil, sind dieses selbst geschossenen Pics geworden…
… einfach nur wie im Traum …

Später konnte ich auch noch zwei weitere schöne Fische über der 12 Kilo Marke einnetzen.

… ein originaler Aufisch mit verdrehter Wirbelsäule und halber Schwanzflosse …
… der krönende Abschluss, einer mehr als perfekten Session …

Jap, es war echt wieder eine geile Zeit am Wasser. Echt der Hammer!

Die Vorarbeit hatte sich wie immer ausgezahlt. Wie man so schön sagt: Ohne Fleiß, kein Preis! 😉

Tight lines and keep the spirit!

Euer Dominik Lovednb (Mayerhofer)

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